Krankheiten erkennen

hund_krankWenn unsere Haustiere Eines mit kleinen Kindern gemeinsam haben, dann dass sich beide nicht so verständlich machen können, wie es erwachsene Menschen tun. Dies kann im Falle von Krankheiten problematisch sein. Kinder lernen ja dann sich im Laufe der Entwicklung so zu artikulieren, wie wir es gewohnt sind.

Tiere jedoch sind oft „hart im Nehmen“. Dies ist teilweise sicherlich instinktbedingt , denn in der Natur haben kranke Tiere bekanntlich keine so guten Überlebenschancen, sind sie in einem geschwächten Zustand doch eine leichte Beute für die Größeren.

Wie erkennen wir als Tierhalter nun aber Krankheiten, um handeln zu können?

Offensichtliche Verletzungen wie eine Wunde lassen sich – auch wenn sie kleiner sind – in der Regel spätestens bei der Fellpflege oder den Krauleinheiten erkennen. Alleine deshalb ist die Pflege wichtig  – aber auch bei den täglichen Kuschel-/Streicheleinheiten kann man fündig werden.  In einem solchen Fall behandeln wir die Wunde oder suchen unseren Tierarzt oder Tierheilpraktiker auf.

Eine veränderte Agilität der Tiere ist ebenfalls ein Hinweis auf eine Erkrankung. Diese kann der Tierhalter am allerbesten beurteilen, da er sein Tier jeden Tag beobachtet und somit eine Veränderung schnell feststellen kann. Solche Veränderungen können Hinweise auf ganz unterschiedliche Ursachen sein: harmlose Infektionen bis hin zu Vergiftungen oder anderen lebensbedrohlichen Zuständen wie z. B. die gefürchtete Magendrehung beim Hund.

Fresslustverlust ist ein weiteres Kennzeichen, dass es dem Tier nicht gut geht. Ursachen hierfür können ebenfalls wieder vielfältig sein. Von einer Mundhöhlenverletzung über Halsentzündungen bis hin zu psychischen Problemen kann Einiges denkbar sein.

Farbe, Form und Größe der Kothaufen können ebenfalls  sehr viel Aufschluss über den Gesundheitszustand geben. Je größer der Haufen z. B. (ist selbstverständlich relativ), desto geringer die Nährstoffverwertung. Auch hier ist wieder der Tierhalter der Erste, der Veränderungen feststellen kann. Dazu ist es (nicht nur für die Umwelt und/oder Nachbarn 🙂 auch hilfreich, den Kot immer wegzuräumen, um ein Gefühl für die übliche Konsistenz zu bekommen und Änderungen feststellen zu können.

Hunde schütteln sich öfters. Auch an diesem Schütteln kann man Einiges ablesen. Normalerweise beginnen Sie mit dem Kopf und die Bewegung geht durch bis zur Rute. Bricht die Schüttelbewegung zwischendrin schon ab, kann dies z. B. ein Hinweis auf ein Problem mit der Wirbelsäule sein.

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