Weazy

Spitznamen u. a. Sternchen, Kleine…

WeazyHallo, mein Name ist Weazy, als Kurzform von Catweazel.
Im August 2011 streunte ich wenige Wochen alt alleine durch die Gegend. Was mit meiner Familie passiert ist weiß ich leider nicht mehr.Weazy_20110822_11

Also streifte ich so durch die Gegend auf der Suche nach einem gemütlichen Platz und Futter und landete in einem schönen Garten. Mein Gesundheitszustand war nicht der Allerbeste. In dem schönen Garten durfte ich aber nicht bleiben und sollte erschossen werden, weil die Besitzer Angst hatten, dass ich durch den Grill springen könnte und dann als lebende Fakel Gegenstände im Garten anbrennen würde. Eine Nachbarin hat dann bei meinem heutigen Herrchen angerufen, der dann vorbeigekommen ist und mich ohne zu überlegen mitgenommen hat. Meine neue Familie hat mich dann erst einmal gründlich durchgecheckt und war mit mir beim Tierarzt. In meiner neuen Familie habe ich dann auch noch 3 Artgenossen kennen gelernt und einen Hund, der mir anfangs etwas Angst machte.

Weazy_20130809_03Hier habe ich nun auch einen wunderschönen Garten und eine richtige Familie, die sich um mich kümmert. Und ich muss keine Angst mehr haben erschossen zu werden oder dass mir sonst Jemand etwas Böses will.

 

 

Am 17. Juli 2014 bin ich dem Tod ein zweites Mal von der Schippe gesprungen.
In meinem Spieltrieb musste ich unbedingt eine Regentonne auf Nachbars Grundstück untersuchen und balanciere auf dem Rand der Tonne. Irgendwas Interessantes muss darin gewesen sein, was mich so fasziniert hat, dass ich es unbedingt näher betrachten wollte. Dabei bin ich ausgerutscht und kam nun aus der nur halbvollen Tonne nicht wieder heraus. Ich versuchte alles um aus dieser Tonne wieder nach oben zu kommen, schaffte es aber nicht weil die Wände viel zu glatt waren. Mit meinen letzten Kräften schrie ich um mein Leben.
Ich hatte sehr viel Glück, weil die Nachbarin meine Schreie hörte. Trotz ihrer Katzenallergie griff die liebe Nachbarin beherzt in die Tonne und hat mich herausgefischt. Ich war komplett erschöpft und musste erst wieder meine Kräfte sammeln bis ich aufstehen konnte.
Zuhause waren Frauchen und Herrchen sehr besorgt, als sie mich so nass gesehen hatten, wussten zu dem Zeitpunkt aber noch nichts von meinem gefährlichen Abenteuer. Ich habe mich dann erst mal gründlich geputzt und danach in der Sonne getrocknet. Inzwischen springe ich wieder munter durch die Gegend und tobe mit meinen Katzenkumpels durch den Garten. Um Regentonnen werde ich wohl künftig einen großen Bogen machen, zumindest hoffen Frauchen und Herrchen auf so viel Vernunft von mir.