Ernährungsarten: Trockenfutter

PRO:
Die Fütterung mit Trockenfutter ist für den Menschen sehr praktisch und meistens auch sehr günstig.

CONTRA:
Trockenfutter ist ein reines Industrieprodukt und hat daher nichts mit einer artgerechten und gesunden Ernährung zu tun.
Im herkömmlichen Trockenfutter ist nur Fleischmehl und KEIN FLEISCH ENTHALTEN. Würden Sie sich beim Schlachter Fleischmehl für Ihren Sonntagsbraten holen? Sicherlich nicht. Die Auswirkungen von Fleischmehl haben wir vor Jahren bereits mit BSE erleben können. Damit aufgrund der vorhandenen Restfeuchte von 8 – 12 % das Trockenfutter nicht verpilzt müssen bei der Produktion Konservierungsstoffe beigefügt werden. Das gehört jedoch nicht in ein Futter. Zudem muss mit Lockstoffen gearbeitet werden, da die Tiere diese artfremde Nahrung nicht kennen und daher ansonsten nicht anrühren würden. Auch Lockstoffe, Farbstoffe, Aromen und Geschmacksverstärker haben in einem Futter nichts zu suchen.
Das größte Übel an Trockenfutter ist jedoch sicherlich die Tatsache, dass es trocken ist!
Die Tiere verliehren dadurch mehr Flüssigkeit, als sie wieder aufnehmen können. Dadurch dehydriert im Laufe der Zeit der Körper. Niereninsuffizienz und Gelenkprobleme wie HD sind die Folge. Der hohe Anteil an Getreide im Trockenfutter führt zudem häufig zu Allergien.

Ein nicht zu unterschätzendes weiteres Risiko besteht durch die Trockenfuttermilben.
Um diese abzutöten muss Trockenfutter vorab tiefgefroren werden und danach mit kochendem Wasser übergossen werden. Bitte prüfen Sie dann aber unbedingt die Temperatur, damit sich Ihr Tier nicht verbrennt. Dadurch erhält Ihr Tier zusätzlich auch einen Teil der erforderlichen Flüssigkeit, welche das Tier zur Verhinderung der Dehydrierung benötigt.

Schauen Sie sich hierzu bitte auch unsere DiaShow über die Herstellung von Trockenfutter an und lesen Sie unseren Artikel zum Thema „Trockenfutter erhöht Risiko auf Magendrehung“ – Mahlzeit!