Der Fressnapf

Nicht nur der richtige Fressplatz sondern auch der Fressnapf kann bei der Gesundheit unserer Tiere eine Rolle spielen.

Napf_AnifitSchon die Reinigung ist ein Punkt, dem man Aufmerksamkeit schenken sollte. Hygiene ist immer äußerst wichtig, allerdings sollten keine „Chemiebomben“ verwendet werden, da immer Rückstände auf den Näpfen verbleiben (das ist übrigens auch bei herkömmlichen Spülmaschinen-Reinigern der Fall) und besonders Katzen darauf sensibel reagieren können.  Heißes Wasser und ein guter natürlicher Reiniger sind empfehlenswert und außerdem auch gut für unsere Umwelt.

Als Material für Näpfe sind vor allem Kunststoff, Edelmetall, Glas oder Porzellan bekannt.

Fressnapf_KunststoffKunststoffe enthalten Weichmacher, die im Laufe der Zeit auf den Inhalt übergehen und langfristig gesundheitliche Schäden verursachen können. Daher sollte von Kunststoffnäpfen – vor allem, wenn der Inhalt damit längere Zeit in Kontakt bleibt (z. B. Wassernapf) – am besten ganz Abstand genommen werden.  Insbesondere rot gefärbte  Kunststoffe sind zu meiden. Am allerbesten – auch der Umwelt zu Liebe – ganz darauf verzichten.

Fressnapf_AnifitManche Hunde haben die Eigenschafft, dass sie die Näpfe in die Luft wirbeln. Bei solchen „Künstlern“ sollte man von Glas oder Porzellan wohl besser Abstand nehmen, es sei denn man hält einen entsprechenden Vorrat vor 😉  – in allen anderen Fällen sind diese beiden Materialien die beste Wahl.

Fressnapf_EdelstahlPraktisch und daher weit verbreitet sind Edelstahlnäpfe. Diese gibt es stapelbar, was gerade auf Reisen mit mehreren Tieren sehr hilfreich ist. Für die Edelstahlnäpfe gibt es auch spezielle Halterungen, damit kranke oder ältere Tiere erhöht fressen können. Einige Tierheilpraktiker raten jedoch von dem Material Edelstahl ab, da hier bei sehr empfindlichen Tieren ungewollte Schwingungen übertragen werden können.

 

Besonderheiten:

Anti-Schling

Napf_AntiSchling_03Grundsätzlich ist es nicht außergewöhnlich, dass Hunde und Katzen Ihr Fressen schlingen. Das sind noch immer Angewohnheiten aus dem Leben in der Freiheit, wo nie klar ist, wann ein „Fressfeind“ kommt und einem die Beute entreist. Also alles schnell fressen, damit es auch sicher im eigenen Magen ankommt.
Napf_AntiSchling_02Wenn durch zu hastiges Schlingen jedoch das Futter wieder erbrochen wird, hat es seine Wirkung auch verfehlt. Für solche Fälle gibt es spezielle Näpfe oder Einlagen, die die Futteraufnahme ausbremsen.

Hochständer

Napf_HochstaenderGrundsätzlich frisst ein Hund oder eine Katze Ihre Beute am Boden und baut sich keinen Tisch auf. Es gibt allerdings Erkrankungen bei denen eine Erhöhung des Fressplatz erforderlich ist. Unter anderem reduziert sich dadurch die Fressgeschwindigkeit, aber auch bei Gelenkproblemen ist die Erhöhung des Fressplatzes eine hilfreiche Unterstützung.
Wenn man in kreativer Eigenleistung eine entsprechende Konstruktion erbaut sollte man jedoch zwingend darauf achten, dass der Napf einen rutschsicheren Stand hat.  Alternativ gibt es im Handel geeignete Hochständer, die sich auch individuell verstellen lassen.